Workshops | Training | Gesprächskreise

Prokrastination: Schluss mit dem Hinausschieben

Ein Programm in sieben Teilen für geübte Vermeider, planvolle Aufschieber, eingeparkte Perfektionisten, Dauertrödler mit Hoffnung und auch Leute mit ausbaufähiger Frustrationstoleranz. Sie kommen endlich dahinter, wie Sie sich selbst auf die Schliche kommen können. Individuell, fachlich ausgereift … und ein bisschen Humor macht´s besonders wirksam!

Ess-Attacken: Durchbrechen Sie den Teufelskreis

Ein Programm in zwölf Teilen. Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen, die von Ess-Attacken überwältigt werden. Die sich aus 100 Gründen immer wieder überessen. Die unter dem Terror der Sorge um Gewicht und Figur stehen. Und die sich endlich keine weitere Diät wünschen, sondern Veränderung!

 
Tinnitus-Bewältigungs-Training: Ende der Belästigung

Ein 9-Wochen-Programm für Menschen, die unter ihrem Tinnitus leiden. Entwickelt in Anlehnung an das kognitiv-verhaltensthera-peutische Behandlungsmanual Kröner-Herwig, Jäger, Goebel, 2010. Sie verinnerlichen einen Umgang mit Ihrem Tinnitus, der Ihnen wieder Souveränität und Lebensqualität schenkt. Individuell abgestimmt auf Ihre persönliche Situation.

 
Vom Umgang mit der Zeit und deshalb auch „mit sich selbst“

Nach Erfordernis ein oder zwei Tage Seminar. Natürlich mit der Zielsetzung, Souveränität im Umgang mit Ihrer Zeit zu bekommen und dafür sinnvolle Arbeitstechniken kennen zu lernen. Viel wichtiger aber: Anregungen zum Umdenken, zur Selbstbestimmung und Erweiterung Ihres eigenen Einflussbereiches zu erfahren und umzusetzen.

 
Hochsenbilität: Was uns im Alltag bewegt (alle 14 Tage)

Wir sprechen drüber, was uns im Alltag bewegt und behandeln unsere persönlichen Themen. Im geschützten Raum einer vertrauensvollen kleinen Gruppe finden Sie Verständnis und erhalten Antwort. Vielleicht wissen Sie bereits, dass Sie selbst hochsensibel sind, vielleicht finden Sie es bei uns heraus. Vermutlich aber finden Sie Menschen, denen es ähnlich wie Ihnen geht.

 
Für Eltern hochsensibler Kinder (6 Termine im Jahr)

Wir haben herausgefunden, dass es für Eltern hochsensibler Kinder sehr erleichternd und hilfreich sein kann, wenn sie die Gelegenheit haben, sich in einem unabhängigen Raum untereinander auszutauschen. Genau das machen wir hier und deshalb gibt es diesen Gesprächskreis.

Mediative Intervision: Kollegialer Austausch für Mediatorinnen und Mediatoren (6 Termine im Jahr)

Für Mediatorinnen und Mediatoren ist es sehr hilfreich und auch erforderlich, sich in einem geschützten Rahmen untereinander austauschen zu können: Fallbesprechungen, Erörterung und Einordnung von neuen Entwicklungen in diesem Bereich und auch Persönliches, das sich aus unserem Berufsfeld ergibt. Einen solchen Raum bietet dieser Gesprächskreis.

 

Termine & Fragen
Evelyn Rittmeyer: praxis@evelynrittmeyer.de | 06198 – 58 56 960 | 0172 580 17 21



Tinnitus-Bewältigungs-Training

Zum Thema

Als Tinnitus werden Geräuschwahrnehmungen bezeichnet, die nicht von einer Geräuschquelle in der Umgebung herrühren. Ohrgeräusche sind generell in der Lage, Irritationen und Ängste hervorzurufen. Besonders dann, wenn keine äußere Quelle auszumachen ist. Die Liste der höchst lästigen Symptome eines chronischen, nicht kompensierten Tinnitus ist lang, sie beginnt z.B. mit Konzentrationsstörungen, geht weiter über schlechten Schlaf, Verlust von Antrieb und Freude, verbunden mit Niedergeschlagenheit und der Ausbildung von Ängsten, sozialem Rückzug und Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit … und damit ist sie nicht zu Ende. Die Ohrgeräusche können von Betroffenem zu Betroffenem sehr unterschiedlich sein: Pfeifen, Brummen, Summen, Dröhnen und atonale Geräusche sind nur einige Beispiele. Das Gehörte kann gleichförmig oder sehr variabel sein, mit unterschiedlichen Amplituden und Frequenzen. Auch ein Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung oder Stress oder einfach mit der Lautstärke der Umgebung kann bestehen.

Zielsetzung

Wir möchten Betroffenen helfen, ihren chronischen Tinnitus zu kompensieren. Wir möchten Ihnen helfen, die Symptome, die sehr quälend sein können, so zu mildern, dass Sie Ihre Lebensqualität wieder erlangen. Leider ist es ja oft so, dass medizinische, medikamentöse Behandlung mit wenig Erfolg gekrönt ist. Ein chronischer Tinnitus erweist sich gegenüber somatischer Behandlung häufig als resistent — wenn Sie betroffen sind, wissen Sie das vielleicht schon. Psychotherapie kann aber helfen, Ihren Tinnitus zu bewältigen und das trainieren wir in diesem Programm. Wir sagen bewältigen, denn es kann keine Zusage gegeben werden, den Tinnitus einfach mal „loszuwerden“ oder ihn „wegzumachen“. Unser gemeinsames Ziel ist es jedoch, dass Sie sich von Ihrem Tinnitus nicht mehr gestört fühlen, dass Sie Mittel und Wege zur Hand haben, wie Sie ihn — auch unter Belastung — in Schach halten, dass Sie ausgeglichen sind und dass es Ihnen gut geht.

Das vorliegende Programm ist also Menschen gewidmet, die unter ihrem Tinnitus leiden. Forschung belegt, dass psychologische Behandlung, wie sie hier umgesetzt wurde, sehr wirksam ist und vielen Teilnehmenden spürbare Erleichterung im Umgang mit ihren störenden chronischen Geräuschwahrnehmungen verschaffen kann. Dieses 9-Wochen-Programm ist in Anlehnung an das kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungsmanual Kröger-Herwig, Jäger, Goebel, 2010, entstanden. Die Nutzung therapeutischer Methoden zur Bewältigung der Einschränkungen durch einen chronischen Tinnitus bedeutet aber auf keinen Fall, dass die Betroffenen psychisch labil sind! Diese Verfahren eignen sich lediglich sehr gut dazu, den Teufelskreis der ineinander verhakten Prozesse, die zu den unterschiedlichen Beeinträchtigungen führen, zu durchbrechen.

Struktur des Tinnitus-Bewältigungs-Training

Tinnitus-Management unterstützt Sie in der Folge nachhaltig bei der Bewältigung ihrer individuellen Symptome. Das Programm ist als Gruppen-Training angelegt (sechs bis maximal zehn Teilnehmende), damit ein direkter Erfahrungsaustausch stattfinden kann. Es besteht aus neun wöchentlich aufeinander folgenden Doppelstunden, plus einem individuellen Erstgespräch. Drei Monate nach Beendigung des Programms folgt zum Abschluss eine „Booster-Sitzung“, um etwaige Probleme, aber auch die erreichten Erfolge aufzuarbeiten und sich in der individuellen Arbeit rückzuversichern. Jede Sitzung ist von reichhaltigem Material begleitet, für die Zeit zwischen den Sitzungen werden Sie gebeten, einige Übungen durchzuführen oder kleine Beobachtungen und Aufzeichnungen zu machen. Nach Beendigung des Trainings haben Sie das gesamte Programm für Ihre spätere Nachlese in den Händen.

Gesprächskreis für Alltagsfragen

Zum Thema

Frauen wie Männer stehen heute unter besonders hohem Leistungsdruck. Im Beruf und — oft als Folge davon — auch im Privatbereich. Unterschiedlichste Konstellationen erzeugen einen Druck, der uns Sorgen machen kann. Oft sind wir unsicher, wie wir uns angemessen verhalten sollten. Wir fühlen uns gelähmt, fühlen unsere Lebensfreude schwinden. Mit niemandem in unserer Umgebung können wir offen über das, was uns bewegt, sprechen. Oder wir wollen nicht. Weil wir niemanden belasten möchten. Oder wir trauen uns nicht. Weil wir von zu großer Offenheit negative Folgen befürchten.

In unserem Gesprächskreis finden sich Menschen, die ähnliche – oder auch ganz andere – Fragen haben, wie Sie, die in Situationen (fest-)stecken und genauso nach Gesprächsmöglichkeiten und Antworten suchen wie Sie vielleicht auch. Gleichheit in Vielfalt.

Wir vereinbaren verbindlich, dass alles, was in der Gruppe geäußert und besprochen wird, auch dort bleibt. Gruppenschweigepflicht sozusagen. Daran wird sich jeder, schon im eigenen Interesse, gern halten. Sie befinden sich also in einem geschützten Raum, sodass Sie auch Unbekannten gegenüber Vertrauen fassen können. Das geht manchmal sogar leichter.

Zielsetzung

Sie werden Ihre Anliegen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet finden. Unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen führen zu unterschiedlichen und oft neuen Lösungsansätzen. Alternativen, die sich in dieser Form sonst vielleicht nicht eröffnet hätten. Natürlich können Sie auch für Sie vielleicht neue Einstellungen ausprobieren und erhalten substanzielles Feedback.

Sie finden Verständnis – Sie sind geschützt – Sie erhalten Antwort


Inhalt & Format

Wir sprechen uns aus – über unsere Alltagssorgen. Wir behandeln unsere persönlichen Themen. Die Vorschläge dazu kommen von Ihnen, als den Teilnehmenden, selbst. Die Gesprächsrunden werden sanft moderiert, Lösungswege werden gemeinsam gefunden. Politik und Religion wollen wir mit Vorsicht behandeln. Ansonsten kann ALLES, was Sie belastet oder ärgert, zur Sprache kommen.

Wir finden uns für eine Weile zusammen und treffen uns vierzehntäglich. Zeit genug, um ausreichend Sicherheit und Vertrauen aufzubauen, um sich gründlich auszutauschen.

Unser Gesprächskreis hat entfernt Ähnlichkeit mit einer Gruppensupervision: Teilnehmer von Gruppen-Supervisionen haben ähnliche oder auch ganz unterschiedliche persönliche und berufliche Hintergründe. Durch diese besondere Vielfalt ergibt sich viel Raum, gegenseitige Kompetenzen zu erkennen und zu nutzen, jeder profitiert von jedem und nimmt Anteil. Neue Sicht– und Verhaltensweisen können gefunden, ausprobiert und angenommen werden. Die Gruppengröße sollte auf 10 Teilnehmende begrenzt sein.

Didaktik

Sanft moderiertes Rundgespräch, zuhören und selbst sprechen, ein paar kleine Regeln beachten, Diskussion und Lösungsfindungs-Prozesse. Eingestreut nach Bedarf oder auf Wunsch: Vortrag, Lehrgespräch, Entspannungs- und meditative Übungen.

Zielgruppe

Alle, die sich von dieser Beschreibung angesprochen fühlen: Abhängig oder nicht abhängig Beschäftigte, Menschen auf der Suche – auch nach Gesprächsmöglichkeit. Keine Alters-Reglementierung.

Es ist sehr erwünscht, wenn unsere Teilnehmer recht unterschiedliche persönliche und berufliche Hintergründe haben. Wir nutzen diese Vielfalt konstruktiv. Sie sind willkommen!

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Vom Souveränen Umgang mit der Zeit

Zum Thema
Es kommt gar nicht darauf an, Zeit besser zu managen?
Nein, im Grunde können wir Zeit überhaupt nicht managen. Wir können uns selbst managen! Dabei helfen uns einige Techniken, die wir aus dem traditionellen Zeitmanagement kennen. Darüber hinaus jedoch: Es ist nicht ausschlaggebend, ob es uns (objektiv) an Zeit fehlt oder ob wir etwa zu viel davon hätten. Die Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen, wie wir daraus ein Problem machen und wie wir dieses Problem betrachten und behandeln – das ist das eigentliche Problem. Genau genommen hat dies viel mit Einstellung, Blickwinkel und Effektivität zu tun.
Seminarziel
Natürlich: Souveränität im Umgang mit der Zeit und in diesem Zusammenhang Kenntnis der entsprechenden Arbeitstechniken. Darüber hinaus: Anregung zum Umdenken, zu Selbstbestimmung und Zustimmung zu Verantwortlichkeit. Den eigenen Einflussbereich erweitern. Fallstricke erkennen und abknüpfen.
Inhalt
Handwerkszeug Zeit-Inventur:
  Arbeitsstil-Analyse
Zeitverlust-Analyse
Prioritätensetzung und Zeitplanung
Die Tyrannei des Dringlichen
Leistungskurve und Umgang mit Stress
Selbstmanagement – was ist das eigentlich?
Vom Zeitmanagement zu persönlicher Führungsstärke
Vertrauen ist gut – oder ist Kontrolle besser?
Persönlicher Erfolg und Zielbewusstheit
Ist 80/20 denken gut für mich? (Pareto lässt grüßen)
Hilfe zum Festigen neuer Gewohnheiten
oder wie durchbreche ich Fluchtstrategien und Widerstände?

Didaktik
Vortrag und Lehrgespräch; viele Anwendungsbeispiele aus der Praxis; Erarbeitung einiger Lösungen in Gruppen- oder Einzelarbeit. Workshop-Charakter: Teilnehmer haben Mitspracherecht bei Auswahl resp. Gewichtung der Themen.
Wenn gewünscht und organisatorisch möglich:
Das Thema Zeitinventur lässt sich im Vorfeld des Seminars am Arbeitsplatz vorbereiten; Auswertung dann im Seminar
Jeder Teilnehmer erhält die Möglichkeit zu einem Vier-Augen-Gespräch, um persönliche Aspekte anzusprechen

Zielgruppe
Selbständige, Fach- und Führungskräfte beiderlei Geschlechts; alle, die sich dem Thema Selbstorientierung mit dem Schwerpunkt Umgang mit der Zeit nähern wollen.

Dauer
1 bis 2 Tage plus ggf. Vorarbeit; Einführungs-Vortrag möglich

Sonderformate, auch mit Ko-Referenten, sind möglich.

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